SuM um die Welt

Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren.
Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist. Samuel Johnson (1696 - 1772)

Bald gehts weiter...wirklich

sumumdiewelt | 24 Februar, 2011 06:48

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Hallo zusammen,

ja, ich bin immernoch in Bangkok aber die Weiterreise rückt näher. Ich habe beschlossen mir nochmal etwas Sonne zu gönnen und werde das Wochenende am Strand verbringen. Danach gehts dann los. Als ich festgestellt habe, dass der Zug von hier nach Vientiane (der Hauptstadt von Laos) 18 Stunden dauert und von es von da je nach Busfahrer nochmal 30 Stunden Busfahrt bis nach China sind hatte ich mit dem Gedanken gespielt in den Süden Chinas zu fliegen...ich hatte nicht nur mit dem Gedanken gespielt, ich stand kurz davor zu buchen. Völlig verrückt, ich weiss nicht was mich geritten hat. 18 + 30 das macht grade mal 48 Stunden...zwei Tage also. Kindergarten...Ponnyhof möchte ich fast sagen.  Ich bin hierhin gekommen um zurück nach Weimar über Land zu gelangen, da kann ich doch nicht auf der ersten Etappe aufgeben! Ich will meinen Kindern erzählen, dass ich was besonderes gemacht habe...Transsibirische kann jeder...das ist was für Touristen, für „Socken-in-Sandalen-Träger“, für „In-Bangkok-TukTuk-Fahrer“, für „Vor-dem-Essen-Straßenhund-nicht-streichler“...aber ich bin kein Tourist, ich bin Reisender! Außerdem bin ich seit Kindesbeinen an Fan des 1. FC Köln...ich weiss was Leid bedeutet und schlimmer kann es nun wirklich nicht werden.

Wir sehen uns also Anfang April am Bahnhof in Jena (bzw. In Tallin für die besonders coolen), mit ordnetlich Bier und wundem Sitzfleisch, um die letzten der über 15.000 Kilometer gemeinsam zurück zu legen.

Bis dahin, keep it real

El Granato

 

 

Back at home

sumumdiewelt | 19 Februar, 2011 09:05

Saweidee krub,

 

da bin ich also wieder in meinem lieben Bangkok. Als ich am Dienstag hier angekommen bin und mit dem Zug vom Flughafen in die City gefahren bin, hat sich das schon erschreckend doll nach "nach Hause" kommen angefühlt. Um mich rum lauter Touristen, aufgeregt auf der Stadtkarte nach der richtigen Station suchen, habe ich mich fast schon ein wenig wie ein Einheimischer gefühlt.

Ich wohne hier bei Nick und Frika, Freunde von mir aus Neuseeland bzw. Indonesien, mit denen ich auch schon das letzte mal in einem Haus gewohnt habe. Die Putzfrau kommt jeden zweiten Tag...und die macht alles: spülen, waschen, bügeln, putzen, aufräumen. Man lässt also einfach alles stehen und liegen und trotzdem ists nie unordentlich (Fast wie in der WG, stimmts Mathis? Kleiner Scherz). Als ich nach dem Essen abspülen wollte wurde ich schief angeguckt und davon abgehalten...na gut, damit kann ich leben.

Viel aufregendes mach ich hier ehrlich gesagt nicht, ich kann die ganze Tourikacke ganz gepflegt links liegen lassen, hab ich ja alles schon gemacht, und ganz in Ruhe ohne schlechtes Gewissen Tagsüber rumgammeln und mich abends mit Freunden treffen...Urlaub eben!

Ich Versuche im Laufe der nächsten Woche von hier aufzubrechen, auch wenn es mir im Moment noch etwas schwierig erscheint die Stadt so schnell wieder zu verlassen.

 

Ich halte euch auf dem laufenden,

keep it real

El Granato

 

On the road uhhm rail again

sumumdiewelt | 06 Februar, 2011 14:47

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My journey continues - actually it never stopped and is already lasting for 2 ½ years. Next week I gonna fly back to Bangkok to meet some friends and after that I go back home to Germany-by train, of course! I’ll meet my cousin mid of March in Beijing and by then we’ll continue travelling together. That’s pretty much everything I planned so far.

I’ll keep you informed :)

 

Und weiter geht die Reise-genau genommen hat sie eigentlich nie aufgehört und dauert mittlerweile schon 2 1/2 Jahre an.

Nächste Woche fliege ich zurück nach Bangkok, treffe dort ein paar Freunde, um von da dann langsam wieder zurück nach Deutschland zu reisen...auf dem Landweg natürlich. Mitte März treff ich mich mit meinem Cousin in Peking, von da gehts dann zu zweit weiter. Das ist die gesamte Planung, mehr gibts im Prinzip nicht.

 

Keep it real

Stef

Neues zur aktuellen Situaton in Bangkok

sumumdiewelt | 17 Mai, 2010 18:34

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Hallo alle Miteinander,

 

eigentlich hatte ich in diesem Bericht ja Fotos von Vietnam versprochen aber ich denke ich sollte die Gelegenheit nutzen und von der aktuellen Situation berichten.

Das wichtigste zuerst, mir geht es gut auch wenn ich mich de facto in einem Kriegsgebiet befinde. Die Regierung nennt es nicht so aber in Bangkoks Zentrum herrschen kriegsähnliche Zustände.

Obwohl ich ziemlich zentral in Bangkok wohne ist mein Stadtteil von den Kämpfen selber nicht betroffen. Hier geht das Leben relativ normal weiter, man geht essen und sitzt abends zusammen und trinkt ein Bier. Allerdings immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass etwa 10 Minuten von hier gekämpft wird und täglich Menschen erschossen werden.

Der heutige Tag sowie der morgige Dienstag sind von der Regierung aus Sicherheitsgründen offiziell zu zusätzlichen Feiertagen (auch wenn der Begriff Feiertag reichlich unpassend ist) erklärt worden, weshalb ich auch nicht arbeiten bin. Der gesamte öffentliche Nahverkehr ist geschlossen. Insgesamt fühlt man sich schon eingeschränkt und etwas gefangen obwohl ich mich, wie gesagt, hier in dem Viertel frei bewegen kann.

Leider kann ich auch nicht mehr Informationen liefern als das was man in den Medien hört, wenn man sich umhört und die allgemeine Stimmung so auffasst, dann gehe ich davon aus, dass innerhalb der nächsten 2-3 Tage das Ganze aufgrund der Militärischen Übermacht aufgelöst wird, leider gewaltsam.

Bei der ganzen Situation hier hab ich mich in den letzten Tagen öfters gefragt, ob das in anderen Kriegsgebieten auch so ist. Heute hab ich den ganzen Tag in nem Kaffee gesessen und gearbeitet, war danach Badminton spielen, hab gestern Abend gepokert….war das in Bagdad zum Beispiel genauso? Waren die Kämpfe da nur in gewissen Teilen der Stadt und im Rest der Stadt ist das Leben normal weiter gelaufen. In den Medien sieht man immer nur die umkämpften Gebiete und es klingt immer so als ob die ganze Stadt im Chaos versinken würde.

Es mag voyeuristisch klingen aber es ist durchaus spannend und interessant sowas mal zu erleben, richtig rein geraten möchte ich aber natürlich nicht.

 

Soweit von mir, ich pass auf mich auf und bis bald

Stefan

Eine Date in Bangkok

sumumdiewelt | 28 April, 2010 07:34

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Hallo zusammen,

 

höchste Zeit, mal wieder was Kluges von mir zu geben. Lustiges ereignete sich just in diesen Tagen.  So war ich doch am Samstagabend mit ein paar Freunden auf einer kleinen Party. Nichts Besonderes soweit. Dort traf ich dann auch eine junge Dame mit der ich mich unterhielt und wir uns für den nächsten Tag nochmals verabredeten. Nachwievor nichts Aufregendes. Aber nun, meine Damen und Herren, schalten Sie Kameras und Mikrofone ein, es folgt Staffel 731 der Serie „So sollte ein Date nicht laufen“

Wir wollten uns also um 1 Uhr vor nem Supermarkt in der Nähe treffen.  Ziemlich deutliche Ansage, der es eigentlich keines weiteren Klärungsbedarfs bedarf….dachte ICH. Die junge Dame hielt es aber für nötig vorab schon dreimal anzurufen.

11 Uhr: „Weisst du noch, wir wollten uns um 1 vorm Supermarkt treffen?“…ähh…natürlich weiss ich das noch, ist noch nicht soooooo lange her das wir das gesagt hatten.

12:45 Uhr: „Bist du schon unterwegs, wir treffen uns um 1 am Supermarkt“…Ruuuhig Stefan….gaaanz ruhig…“Ja ja…ich bin da“

13:10 Uhr: „Ich komm zu spät…wartest du vorm Supermarkt“…oh ha…die Halsschlagader schwoll langsam aber sicher an….hatte ich noch eine rieeeeeeeßen Lust mich mit der Dame zu treffen…aber ich wartete.

 

Und irgendwann kam die Dame ja auch und der Spaß sollte erst noch beginnen: Nach einem kurzem Hallo folgten die Worte die ich als Mordanschlag werte, da ich fast an meinem Eistee erstickt und einem innerlichen Lachkrampf erlegen wäre: „Bin ich jetzt deine Freundin??“ Einatmen, Ausatmen Stefan…nicht laut loslachen und dir schnell eine Antwort überlegen die nicht unhöflich kling. „Na ja…mal sehn, wir kennen uns ja noch garnicht“….oh ha…das hat funktioniert…vermutlich dachte sie, das wir uns aber spätestens am Ende unseres Treffen gut genug kennen.

 

So…was machen wir denn jetzt…draußen ist gaanz schlecht…sie mag keine Sonne (Thailänder versuchen im Gegensatz zu uns, möglichst weiss zu bleiben, das gilt als schön)…hmm na ja…dann halt ins MBK, das ist so ne Mall wo es alles gibt, von Fressbuden über Geschäfte bis Bowling.

Dort angekommen ließen die ersten Fragen auch nicht auf sich warten: „kaufst du mir dies, kaufst du mir das?“….“Lass mich kurz überlegen…NEIN!“ Kam totaaal gut bei ihr an kann ich euch sagen.

Als also der finanzielle Liebesbeweis nicht eingeschlagen hat wurde die Taktik gewechselt. „So ich geh jetzt nach Hause“ sagte sie…innerlich war ich am jubeln doch freundlich wie ich bin sagte ich: „Ohh, das ist aber schade, wieso?“ Kacke Fehler Stefan, „Ok, ich bleibe“…na toll…das ganze wiederholte sich noch 2 mal bis ich die Taktik wechselte. Sie: „Ich geh jetzt nach Hause“ Ich: „Ok…tschüss“

Toll…meint ihr die wär gegangen? Nein!

Auch das ereignete sich noch 3 mal bis wir dann endlich zurück fuhren. An der Bahnstation sagte sie mal wieder „Ok, machs gut ich geh nach Hause“…und ich: „Ja ich auch, bis dann“

Meint ihr damit wäre das Drama am Ende gewesen?  Immernoch nicht!

„Willst du mir nicht deine Wohnung zeigen?“

“Ähhh ja schon…aber ich muss noch zuhause voll viel erledigen (Kotzen zum Beispiel)“

„Ahh…du hast Freundin zuhause!“

„Nein hab ich natürlich nicht“

„OK ich komm mit“

 

Ja soviel dazu…also stand die Alte in meiner Bude….was hab ich mich gefreut. Und wieder fing Sie an ob sie jetzt meine Freundin ist…..ahhh

Irgendwann reicht es auch mal…also hab ich ihr meine tooooooolle Wohnung gezeigt, auf den großen Stapel Papier gezeigt und ihr gesagt, dass ich jetzt wirklich arbeiten müsste. Daraufhin ist sie tatsächlich gegangen und seitdem bekomme ich tolle SMS wie sehr sie mich vermisst, welche ich allerdings gekonnt ignoriere.

Na ja…bei den Thais läuft das alles noch was anders….muss Liebe schön sein.

 

Genug dazu…wie die meisten ja wissen waren Chris und ich in Vietnam und haben nen schönen Männerurlaub mit ordentlich Bier gemacht…das war toll…da ich aber zu faul zum Fotos hochladen bin, verschiebe ich das aufs nächste mal…

 

Bis bald, keep it real und Augen auf bei der Frauensuche

Euer Herr Vorragen

Klopapier, Vielbeiner und ein lustiger Markt

sumumdiewelt | 20 März, 2010 19:02

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Bonscher zusammen,

 

Zeit für meinen ersten Bericht aus Bangkok.  Mittlerweile bin ich seit einer Woche hier und arbeite fleißig. Ich bin jeden Tag lange im Büro und mache Präsentationen oder übersetze lustige Texte ins Englische.

Die wichtigste Info zuerst, ich hab ein Handy und ihr könnt mich erreichen unter der:  +66 897 681 766. Die billigste Vorwahl gibt’s auf www.billigertelefonieren.de

Wie ihr ja alle wisst bin ich für meine innovative Ideen bekannt und auf dem Hinflug hatte ich die nächste: Man sollte die erste Klasse abschaffen und dafür eine Kinderklasse, natürlich gut Schallisoliert, einrichten.  Darein werden dann alle Kinder gesperrt die meinen nachts oder wann auch immer das Flugzeug zusammen schreien zu müssen und andere Fluggäste damit am schlafen zu hindern. Ich hatte vier dieser Microterroristen in meiner näheren Umgebung was Schlaf unmöglich macht.

Die nächste innovative Idee ist für das Umweltministerium in Thailand (da arbeite ich übrigens).  Das System einen Klopapierhalter am Eingang aufzuhängen und dafür in den einzelnen Klos keins mehr halte ich für eine schlechte Planung. Unterläuft einem am Anfang nämlich eine Fehlrationierung des Klopapiers,  sind die Folgen im späteren Verlauf, achtung Wortwitz, kacke. Ist mir noch nicht passiert…aber es sollte darauf hingewiesen werden.

Essen in Thailand ist gar nicht so einfach…hier wo ich bin ist das Essen nicht auf Touristen angepasst, deshalb noch billiger als wo anders aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. So hatte ich doch diese Woche in der Kantine in meinem Essen ein Lebewesen, das deutlich zu viele Beine hatte um essbar zu sein. Irgend son Meeresbewohner wars wohl. Den lustigen Kammeraden hab ich unauffällig aussortiert und mein frisch gewoktes Mittagessen brav weiter gegessen. Das Problem an der ganzen Sache ist ja auch, dass ich mich nicht ausdrücken kann was ich haben möchte. Die sprechen kein Englisch und ich kein Thai…und jedes Mal Tiergeräusche von dem was ich essen will von mir zu geben ist auch irgendwie doof.

Nun ja…heute war also mein erster freier Tag und nachdem ich ausgeschlafen hatte hab ich mich auf gemacht den Wochenendmarkt zu besuchen. Ein gigantisches Teil auf dem so ziemlich alles verkauft wird.   Ich hab ich mindestens 756-mal verlaufen. Besonders amüsiert (na ja es war Galgenhumor) hat mich die Tierabteilung. Dort wurden die wissenschaftlichen Untersuchungen zum minimalen Platzbedarf eines Tieres aus Nicaragua fortgeführt. Los ging es mit der Fischabteilung in der Versuche zum Wassersparen liefen. Wassersparen kann man zum einen indem man einfach so viele Fische ins Aquarium steckt. Dass kein Wasser mehr rein passt oder indem man nur so wenig Wasser ins Becken (oder in den meisten Fällen Plastiktüten) füllt, dass der Fisch oben halb rausguckt. Den Tieren die auf dem trockenen Leben habens allerdings auch nicht besser. Da fragt man sich Fragen wie zum Beispiel ob das Wetter in Thailand das richtige für einen Husky ist, ob ein 1 Meter langer Käfig groß genug für einen 1,5 Meter langen Waran ist und ob Papageien nicht normalerweise Federn haben.

Antworten auf die Fragen gibt’s vielleicht beim nächsten Mal.

 

Bis dahin, keep it real…euer Khun Stefan

 

 

 

Hey everybody,

It is time for my first blog entry since I’m in Bangkok. I’m here since one week and I’m hard-working every day.

First of all the most important information, you can reach me on my Thai-mobile: +66 897 681 766.

As you know I am famous for my innovative ideas and I had one of these ideas on my flight here to Bangkok. Instead of a first class a children-class should be existent in each plane. This class should be soundproof.  In there all kids, who like to cry during nighttime or whenever, should be confined. So they can not disturb other people. I was surrounded by four of these Micro terrorists so I couldn’t sleep at all.

My next innovative idea is for the ministry of Environment (that’s where I work btw).  I think it’s a bad idea to have just one roll of toilet paper at the entrance of the toilet. Bad rationing of the toilet paper at the beginning can cause shitty (ha-ha) problems at the end.   

 To eat in Thailand isn’t that easy. There are no special meals for tourists in the part of the city I am. That causes that it is even cheaper but I need to get a little used to it. This week I had an animal in my food which had ways too many legs to be eatable.  The main problem is that I can’t tell them what I want and they can’t tell me what they have and I don’t want to make animal noises of the animal I like to eat in the restaurant all day. I should learn some Thai!

Today was my first day out of work and I used it to discover the neighborhood a little and I went to the weekend market nearby. It’s an incredible huge market where you can get everything you want or you don’t want. The most disgusting part was the part where they sell the animals. I think they are doing scientific researches about how little space an animal needs. I started in the fish section where they are doing researches how to safe water. There are two ways: Either you can put so many fishes in an aquarium that there isn’t space for a lot of water or you just put as little water in the aquarium (or in the plastic bag) that the fish is only half under water. Anyway the other animals didn’t have more luck. Some questions can be asked like: Is the climate the best climate for a husky, is a 1 Meter wide cage enough space for a 1.5 meter big iguana and don’t have a parrot normally have plumes?  

Maybe next time you’ll get answers to these questions

Until then,

Khun Stefan

Next step: Bangkok

sumumdiewelt | 11 März, 2010 15:34

Hey everybody,

Finally, after just 3 months in Germany it is time for my next trip. On Sunday I’ll start to Bangkok where I’m going to work for 5 months.  Because Mr. and Mrs. Thai are so happy to see me again they are preparing a big celebration with bomb threats and demonstrations. Thank you for that.

I really rejoice that I’m going back home…home into the wide world and I’m excited what kind of cliffhangers I’ll experience this time.

 

Ohren steif halten

Stefan

 

 

Hallo zusammen

 

Nach ganzen 3 Monaten in Deutschland wird es malwieder Zeit für mich aufzubrechen. Am Sonntag geht es los in Richtung Bangkok wo ich für 5 Monate arbeiten werde. Und weil die Herrn und Frauen Thais sich so darüber freuen haben sie extra für mich fürs Wochenende Bombenanschläge und Demonstrationen angekündigt. Vielen Dank sag ich da.

Ich freue mich schon riesig nach Hause, nach Hause in die große weite Welt, zu kommen und bin gespannt was dieses Mal aufregendes auf mich wartet.

Das alles werdet ihr natürlich wie immer hier erfahren.

 

Bis dahin Keep it real

Herr Vorragend

Bangladesch - Wie Indien nur anders

sumumdiewelt | 19 November, 2009 12:03

Hallo liebe Freunde des exorbitanten Currykonsums,

vor 2 Tagen ist sie also geplatzt, die beschuetzende Seifenblase einer Uni-Exkursion. Wahrend wir dort noch in den High-End Hotels Bangladeschs untergebracht wurden, einen Fahrdienst hatten der Rund um die Uhr zur verfuegung stand und von der Polizei eskortiert wurden sind Mary und ich nun in das harte Backpackerleben zurueckgekehrt.

Das in Bangladesch alles noch ein bisschen schwerer ist als in Indien war uns vorher klar aber es ist alles wirklich sehr anstrengend und mitunter nervig. Wir befinden uns halt in einem der aermsten Laender der Welt welches voellig untouristisch ist. Kein Taxi/TukTuk fahrer versteht einen und so ist es also eher Zufall wo man am Ende landet.

So ist es auch bei unserem ersten Trip geschehen. Wir wollten von unserem Hotel in Dhaka via Bus nach Comilla...irgend so nam Ort mit Ruinen. Also rein ins TukTuk, dem Fahrer mit Haenden und Fuessen klar gemacht dass wir zum Busbahnhof wollen. Ungluecklicherweise entsprand das Tuktuk wohl keiner Bengalischen Qualitaetsschmiede und gab nach einigen Kilometern den Geist auf. Da standen wir also in der Pampa, kein funktionstuechtiges Tuktuk in Sicht und die Nazi-Rikshawfahrer haben sich geweigert und Langnasen mitzunehmen.

Nach einger Zeit haben wir dann doch so ein dreibenigen Drahtesel aufgetrieben der uns samt Sack und Pack zum Busbahnhof kutschierte. Wer bei einem Asiatischen Busbahnhof an den Goetheplatz in Weimar denkt, dem sei gesagt, dass er falsch liegt.

Also nach eingem Hin und Her in den FAHRENDEN Bus gesprungen aus dem der Mann laut COOOOOMILLLAAA geschrieb hat und schon konnte die gemuetliche Busfahrt ueber Stock und Stein losgehen. Mitlerweile war es Nacht geworden als der nette Busboy verkuendete das wir jetzt da waeren. Ahhh ja....wir dachten eigentlich das es in Comilla Haeuser geben wuerde, hier gabs allerdings nur eine Tankstelle an einem gut ausgebauten Feldweg.

Egal Austeigen! Das wir in die Stadt Comilla und nicht in die Region Comilla wollen haetten wir schliesslich vorher sagen muessen. Na klar. Also uns vom Tankwart nen Gespraech ans Knie Nageln lassen und dann irgendwann mit einem irgendwie organisierten Tuktuk in die City gefahren. DANKE! Dort ins erst beste (soviele gabs nicht) Hotel zu einem voellig ueberteuerten Preis eingecheckt und endlich durften wir schlafen.

Den Teil mit den Ruinen lass ich wegen einschlafgefahr weg und mache mit unserer Weiterreise weiter. Am naechsten Tag wollten wir weiter mittels Zug nach Chittagong. Uns lagen Informationen vor dass es um 14 Uhr einen Zug geben sollten. Also um 12 Uhr rauf auf die Rikshaw und dem Fahrer gesagt das wir gerne zum BAHNHOF wollen. Kurze Zeit spaeter kamen wir also am STADION an. Klingt ja fast gleich und bevor man zugibt das man kein Wort versteht faehrt man einfach mal irgendwo hin. Ausserdem ist es doch logisch dass zwei Bleichgesichter um 12 Uhr Mittags, wochentags zu Stadion wollen! Knallidiot! Also einige Diskusionen und einer grandiosen Zugimitation meinerseits spaeter kamen wir dann am Bahnhof an. Um 2 gibts keinen Zug erst um 4. Kein Problem wir warten. Und auf dem Bahnsteig haben wir dann das echte Bangladesch erlebt. Wir standen nichtsahnend rum und sofort bildete sich eine Menschenmasse mit locker ueber 50 Leuten um uns (Beweisvideo existiert). Das ganze ging so lange bis die Polizei angerannt kam und die Masse mit ihren Bambusstaeben umgeknueppelt hatte. So schlimm wurden wir auch nicht belaestigt.

Dann wurde es fuer besser gehalten uns in nen Raum zu stecken wo uns nichts mehr angetan werden kann...oder vielleicht damit wir nichts mehr anrichten? Who knows!

Unsere Bahn kam auch tatsaechlich puenktlich und so sassen wir um Punkt 4 auf unseren Sitzen und waren froh, dass es endlich losgehen konnte. Weit gefehlt...die Bahn vor uns meinte unbedingt einen auf den Schienen befindlichen Bus zu rammen und zu entgleisen. Und da Bergungswerkzeug in Bangladesch ueberall zur Verfuegung steht mussten wir nur bis 23:30 im Zug hocken bis es endlich los ging. Und schwups waren wir auch schon um halb 4 morgens in Chittagong in unserem Hotel und konnten Endlich schlafen.

Uebrigens haben die Herrn und Damen Exkursionsteilnehmer offensichtlich die Sonne mitgenommen. Seit ihr weg seit regnet es ununterbrochen...ihr Saecke.

Bis naechste Woche

Ich und Mary

Die Reise geht weiter - next destination: Bangladesh

sumumdiewelt | 05 November, 2009 12:01

Hallo zusammen,

nachdem es hier auf der Seite ja seit einigen Wochen keine Neuigkeiten mehr gab gehts nun endlich weiter. Wie die meisten ja wissen dürften befinde ich mich auf dem Weg nach Bangladesch.

Los gehts am morgigen Freitag von Frankfurt nach Dubai und dan weiter nach Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs. Diesmal bin ich allerdings nicht aus der reinen Lust an der Freude unterwegs sondern im Zuge einer Exkursion mit der Uni...jaja, man muss halt das richtige studieren.

Natürlich hab ichs mir aber nicht nehmen lassen nach der Exkursion noch einige Zeit in Bangladesch zu verbringen und meinem Backpackertrieb malwieder nachzugeben (wurd ja auch mal wieder Zeit).

Während der Exkursion ist der Terminplan mit Konferenzen, ner Bootstour durch die Mangroven, Deponiebesichtigung usw. relativ ausgebucht. Das ganze ist Backpackeruntypisch ziemlich durchgeplant und auch mit eigenem Bus, Hotel und allem PiPaPo für mich eher ungewohnt.

Wos mich danach hintreibt weiss ich noch nicht, aber da ich kein Visum für Indien habe werde ich in Bangladesch bleiben und mir dieses völlig untouristische Land ansehen.

Ich freu mich auf asiatisches Streetfood, Preise verhandeln, Hostels suchen, Tuk Tuks, Taxifahrer, Chaos, Märkte, die Preise und alles andere was ich auf meiner letzten Reise so sehr zu schätzen gelernt habe.

 

Ob meine Erwartungen erfüllt werden werde ich falls es das Internet zulässt mit euch auf diesem Blog teilen.

 Jetzt noch ein paar wikipedia-Fakten über Bangladesch: Bangladesch werden die meisten von euch aus den Nachrichten kennen. Der Anlass dafür ist meistens allerding unerfreulich. Die geografischen Gegebenheiten des Landes mit großen Flächen unter dem Meeresspiegel sowie dem Gangesdelta im Süden des Landes sorgen immerwieder für schwerwiegende Naturkatastrophen, insbesondere Überschwemmungen.

Ich reise in das (von den Stadtstaaten abgesehen) am dichtesten besiedelte Land der Welt. Die über 150 mio. Einwohner verteilen sich auf gerade einmal 144.000 km² also ziemlich genau der doppelten Fläche von Bayern. Dies entspricht einer gemütlichen Einwohnerdichte von 1066 Einwohner pro km²...zum Vergleich dazu, in Deutschland sind es 230 pro km²...in den USA sogar nur 31 pro km².

Das sich das auf "Infrastruktur und Umwelt" auswirkt dürfte jedem klar sein...das ganze werden wir uns zu Gemüte führen...

 Bis dahin, keep it real

Ich

Retrospektive einer Weltreise

sumumdiewelt | 09 September, 2009 21:21

Es ist unglaublich aber ein Jahr reisen ist vorueber und ich befinde mich langsam aber sicher auf dem Heimweg. Ein Jahr, das mit Sicherheit beste Jahr meines bisherigen Lebens, voller Ereignisse liegt hinter mir.

Einerseits bin ich traurig, dass es vorueber ist und schockiert wie schnell die Zeit vergangen ist aber andererseits freu ich mich natuerlich auch Familie und Freunde zu sehen und nach Hause zu kommen.

Zu Hause...das war ein Jahr lang da wo mein Rucksack war, in unzaehligen Gaesthaeusern.

364 Tage war ich an den unglaublichsten Plaetzen:

Ich war in Bollywood und Hollywood, in Wuesten und im Regenwald, auf Gletschern und an Traumstraenden, im Himalaya und in den Anden, in Megacitys und einsamen Doerfern. Ich hab mir hinduistische, buddistische, christliche und moslimische Tempel/Kirchen/Moscheen angesehn, war in Ruinen der Maya, Inka, Khmer und was weiss ich, hab in diesem Jahr viermal Neujahr gefeiert und auch sonst jeden einzelnen Tag dieser Reise genossen.

Leider hab ich es versaeumt Statistik zu fuehren, weiss nicht in wievielen verschiedenen Betten ich geschlafen habe, wieviele Buecher ich gelesen habe oder wieviele Kilometer ich zurueck gelegt habe aber ich hab in 19 verschiedenen Laendern mindestens eine Nacht verbracht, bin in 15 verschiedene Flieger gestiegen und hab grob EINEN komplettem Monat in Bussen, Bahnen und Flugzeugen verbracht.

Leider ist es unmoeglich alle Ereignisse eines Jahres zu behalten aber es gibt waehrend der gesammten Reise Highlights ganz verschiedener Art die besonders in Erinnerung bleiben. Darunter sind kleine, ganz einfache Dinge wie Trettbootfahren in Udaipur oder ein Abend auf einer Dachterasse in Panama City aber auch Ereignisse wie Trekking in Nepal oder Ausangate, der Glacier Moreno in Patagonien, die Wueste in Ica, Salar Uyuni, Weihnachten in Kambodscha und viele mehr.

Unzaehlige nette und interessante Menschen habe ich getroffen, die meisten von ihnen sind waehrend der Zeit wieder in Vergessenheit geraten, einige von ihnen bleiben aber in Erinnerung und es besteht weiterhin Kontakt.

Interresanterweise laesst sich ausser dem ersten Platz keine "Laender-Hitliste" erstellen. Alle waren auf ihre Weise schoen, spannend oder interessant. Das beste Land ist, wie sich der fleissige Blogleser denken kann, natuerlich Indien. Das einzige Land wo Reisen wirklich noch ein Abenteuer war und alles, einfach alles irgendwie spannend  war. In Indien ist einfach NICHTS so wie in Europa oder einem Land indem ich bisher war.

"Wow, ein Jahr Urlaub - das moechte ich auchmal machen" ist ein Satz den man haeufig hoert. Diesen Menschen entgegne ich immer, dass ich auf weltreise und nicht im Urlaub bin. Ein grosser Unterschied. Natuerlich war ich an Straenden, haberumgehangen und relaxiert was wie Urlaub war. Aber als Erholsam wuerde ich die meiste Zeit dieser Reise nicht bezeichnen, dafuer gab es zuviele 24-Stunden Busfahrten und zuviele Eindruecke zu verarbeiten.

Ob ich so eine Reise nochmal machen wuerde? Ja und Nein...ich glaube nicht nochmal fuer ein ganzes Jahr. Nicht weil es langweilig war oder ich Heimweh gehabt haette, sondern weil man nicht in der Lage ist alles zu verarbeiten und die Dinge nichtmehr so intensiv wahrnimmt. Nach Nepal waren kein Berg mehr besonders, nach Indien ist einem Schmutz und Armut nichtmehr aufgefallen und nach Thailand waren alle Staende eher mittelmaessig. Obwohl ich jeden einzelnen Tag sehr genossen habe, beim naechsten mal lieber 2 mal 6 Monate.

Und weil mir die Reise so gut gefallen hat und mich das Backpacking- und Abenteuerfieber gepackt hat, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das nicht meine letzte Rucksackreise gewesen ist.

Was also als Schnappsidee auf meinem Sofa mit einer Flasche Gin begann, als wilde Traeumerei und Planerei weiterging und schlussendlich in einen gelebten Traum ueberging endet in diesen Tagen und mir bleibt nichts anderes uebrig als mich bei denen zu bedanken die diese Reise ermoeglicht haben, bei allen die diesen Blog gelesen und kommentiert haben, bei allen die mich von zu Hause mit Neuigkeiten versorgt haben  und natuerlich bei allen die ich auf dieser Reise treffen und mit denen ich all diese wunderbaren Erfahrungen teilen durfte.

Das war von dieser Reise erstmal der letzte Beitrag, weiter gehts an selber Stelle ab dem 7. November von meinen Erfahrungen aus Bangladesch.

Wer mich uebrigens im letzten Jahr vermisst haben sollte darf sich ab dienstag uebrigens mit mir auf ein koelsch in Wipperfuerth oder einige Tage spaeter (wohl nicht auf ein Koelsch) in Weimar treffen.

Bis dahin, keep it real

Ciao ich bin raus

Stefan aka. Ich aka. El Granato aka. Herr Vorragend

Life sucks!

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